Credit: Übernommen von Gastroentorology, aufgenommen von Jorik M van Rijn

Patienten mit CDDs (congenital diarrheal disorders), einer Gruppe seltener, weitgehend unerforschter Erbkrankheiten, leiden häufig bereits bei der Geburt an schweren, oft lebensbedrohlichem Durchfall. Durch hochmoderne genetische und molekularbiologische Untersuchungsmethoden, unter anderem mit der revolutionären Organoid-Technologie, haben WissenschaftlerInnen des LBI-RUD und des CeMM, zusammen mit der Medizinischen Universität Innsbruck und dem University Medical Center Utrecht, die bisher größte CDD-Patientenkohorte identifiziert und die molekularen Mechanismen der Erkrankungen erforscht. Dabei sind sie auf ein Protein gestoßen, das eine entscheidende Rolle in der Fettverdauung spielt. Die Ergebnisse, publiziert im Fachjournal Gastroentorology, konnten die Therapie der betroffenen Patienten erheblich verbessern und haben neue, grundlegende Erkenntnisse über die menschliche Biologie geliefert.

Foto: MUI/Schönherr

Das afrikanische Sprichwort "It takes a village to raise a child" veranschaulicht, dass die Verantwortung für das gesunde Heranwachsen eines Kindes in den Händen von vielen AkteurInnen liegt – neben den Eltern und der Familie auch etwa bei LehrerInnen, SporttrainerInnen, MusikschullehrerInnen, BetreuerInnen oder KinderärztInnen. Dieses Sprichwort hat sich die Forschungsgruppe "Village – How to raise the village to raise the child", die aus der Open-Innovation-in-Science-Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft entstanden ist und an der Medizinischen Universität Innsbruck verankert ist, als Leitmotiv genommen.

Jährlich sterben weltweit rund 1,6 Millionen Menschen an einem Lungenkarzinom. Zur Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms wurde vor Jahren die "zielgerichtete Therapie" mit Medikamenten entwickelt, welche bei bestimmten Genmutationen wirken. Bei einem der Medikamente - Afatinib - könnte sich das Anwendungsgebiet erweitern, meinen Wiener Krebsforscher. Herwig Moll, Emilio Casanova und deren Co-Autoren vom Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung und von der MedUni Wien haben jetzt dazu eine Studie in "Science Translational Medicine" veröffentlicht.

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The LBG Meeting for Health Sciences encourages and supports young scientists by offering them an opportunity to present their work. Moreover, it is a chance for early career researchers to establish themselves within the scientific community. The conference focuses on the translation of research results from theory into practice. Therefore, abstracts on preclinical, clinical or implementation research are welcome. The thematic sessions will include key-note lectures by international experts and oral presentations of the best submitted abstracts.
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The aim of the International Congress on Neuromuscular Diseases (ICNMD 2018) is to present a wide spectrum of neuromuscular diseases from the perspectives of advances in research, diagnosis and treatment. The Ludwig Boltzmann Institute for Experimental and Clinical Traumatology is organising one of the sessions on nerve regeneration.

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