Jean Paul © David Bullock

Das afrikanische Sprichwort "It takes a village to raise a child" veranschaulicht, dass die Verantwortung für das gesunde Heranwachsen eines Kindes in den Händen von vielen AkteurInnen liegt – neben den Eltern und der Familie auch etwa bei LehrerInnen, SporttrainerInnen, MusikschullehrerInnen, BetreuerInnen oder KinderärztInnen. Dieses Sprichwort hat sich die Forschungsgruppe "Village – How to raise the village to raise the child", die aus der Open-Innovation-in-Science-Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft entstanden ist und an der Medizinischen Universität Innsbruck verankert sein wird, als Leitmotiv genommen.

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist eine Universitätsprofessur für Grund- und Menschenrechte (Vollbeschäftigung, befristet auf 5 Jahre) zu besetzen. Erfolgreiche KandidatInnen qualifizieren sich durch eine ausgewiesene Expertise im Bereich Grundund Menschenrechte, eingebettet in nationale, europäische und internationale Entwicklungen auf Grundlage eines facheinschlägigen, methodisch fundierten wissenschaftlichen Ausweises im öffentlichen Recht. Der Professor bzw. die Professorin wird mit der wissenschaftlichen Leitung des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Menschenrechte (mit derzeit rund 30 MitarbeiterInnen) betraut, was auch eine entsprechende Managementkompetenz erforderlich macht.

Elf Ausstellungen an unterschiedlichen Wiener Orten und in Salzburg – koordiniert vom Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie – nehmen Bezug auf unterschiedliche Protagonisten der Wiener Moderne. Im Café Central etwa widmet man sich dem "zweiten Wohnzimmer" des Literatenkreises "Jung-Wien", im Metro Kinokulturhaus den frühen Lichtspielen und im Sigmund Freud Museum den Beziehungen zwischen Psychoanalyse und Literatur des Fin de Siècle.

Ergebnisse der LEAD-Studie, die vom Ludwig Boltzmann Institut für COPD und Pneumologische Epidemiologie durchgeführt wird, haben gezeigt, dass viele Kinder und Jugendliche bereits in jungem Alter eine nicht-normale Lungenfunktion aufweisen. Doch wieso haben manche Personen eine schlechtere Lungenfunktion als andere? Mit Ergebnissen der 1. Phase der LEAD-Studie wurden nun zwei Gesundheitsfolder entwickelt.

Im Rahmen von „D.O.T. – Die offene Tür“ widmet sich eine internationale Forschungsgruppe in Krems der Frage, mit welchen interaktiven Maßnahmen die soziale Verbundenheit von Kindern in schwierigen Lebenssituationen gefördert werden kann. Ziel ist es, die Mechanismen sozialer Verbundenheit besser zu verstehen und zugleich die positive soziale Integration unter Gleichaltrigen mittels moderner interaktiver Maßnahmen rund um die Zeit des Schulwechsels zu fördern.

Zielgruppe: LehrerInnen, Kinder, Jugendliche, PatientInnen, VertreterInnen von PatientInnen- und Angehörigenorganisationen, Kliniken, Therapie- und Beratungszentren

Sie sind herzlich eingeladen mitzugestalten!

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