Internationales Symposium: Anfänge und neue Wege der Historischen Sozialwissenschaft

Das Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft veranstaltet ein Symposium über die Bedeutung der Disziplin im Zeitalter von "Fake News".

Wie entstand, was bewirkte und was bedeutet die interdisziplinär orientierte historisch-sozialwissenschaftliche Forschung? Welche Erweiterungen, Modifikationen und neuen Wege zeichnen sich heute – in einer Periode von wachsenden digitalen Datenmengen, einer globalen medialen Revolution, von "Fake News" und einer neuen Notwendigkeit von Faktizität – in der sozialwissenschaftlich inspirierten Geschichtsforschung und der historiographischen Praxis ab?

Altbundespräsident Heinz Fischer, der im Jahr 1984 das Institut eröffnete, spricht Einleitungsworte zum Symposium. Die Keynote zum Thema "Historische Sozialwissenschaft aus transatlantischer Sicht: Entstehung, Krise und Verpflichtung" hält der renommierte deutsch-amerikanische Historiker Konrad Jarausch von der University of North Carolina at Chapel Hill.

Das Symposium ist auch der Rahmen, die bedeutenden Verdienste von Gerhard Botz, Leiter des Ludwig Boltzmann Institut Historische Sozialwissenschaft, und Helmut Konrad, Leiter des Ludwig Boltzmann Institut Gesellschafts- und Kulturgeschichte zu würdigen.

Event Info
Datum: 
17.05.2017 - 09:30 bis 19:00
Ort: 
Gartenpalais Schönborn, Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15 - 19, 1080 Wien
AnhangGröße
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