Gastforscher Kirill Gupalo aus Wladiwostok am LBI Kriegsfolgenforschung

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Der Historiker beschäftigt sich in Graz mit in Russland geläufigen Erinnerungspraktiken zum Thema Zweiter Weltkrieg.

 

Kirill Gupalo von der Fernöstlichen Föderalen Universität Vladivostok  ist von Jänner bis Mai 2017 im Rahmen eines Stipendiums des ÖAD als Gastforscher am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung. Gupalo, der in Russland ein Masterstudium im Fachbereich Internationale Beziehungen absolviert, forscht während seines Österreichaufenthalts zum Projekt “Der Zweite Weltkrieg im historischen Gedächtnis russischer Migranten in Österreich”. Er wird von Barbara Stelzl-Marx betreut.

 

Das laufende Projekt am Institut beschäftigt sich mit in Russland geläufigen Erinnerungspraktiken zum Thema Zweiter Weltkrieg und inwiefern sich diese Traditionen in das moderne Leben von in Österreich lebenden Russen und Russinnen eingliedern und in welcher Weise diese Erinnerungskultur im historischen Gedächtnis vorhanden ist. Die Forschung stützt sich auf Oral History und visuelles Material.

 

Kirill Gupalo, geboren 1993 in Kasachstan, abgeschlossenes Bachelorstudium der Geschichte in Chelyabinsk, Russland, laufendes Masterstudium der Internationalen Beziehungen an der Fernöstlichen Föderalen Universität (FEFU) in Vladivostok. Mitarbeiter an mehreren Projekten zur Migrationsforschung am Zentrum für asiatisch-pazifische Studien an der FEFU und Forschungen an Archiven in Moskau und dem Fernen Osten Russlands. Seit Jänner 2017 Forschungsarbeit „Der Zweite Weltkrieg im historischen Gedächtnis von russischen Migranten in Österreich“ am Ludwig Boltzmann Institut in Graz für Kriegsfolgen-Forschung unter der Leitung von Barbara Stelzl-Marx. 

 

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