Geweberegeneration: Neues Kompetenzzentrum für MechanoBiologie

Mikrofluidischer Chip mit getrennt behandelbaren Testkammern. Copyright: Peter Ertl/TU Wien

Das LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie (LBI Trauma) ist einer der Partner des neuen Kompetenzzentrum für MechanoBiologie, welches von mehreren österreichischen und tschechischen Instituten gegründet wurde. Das Ziel des Kompetenzzentrums ist es, interdisziplinäre Ansätze aus Medizin und Technik zu kombinieren, um den Einfluss von mechanischen Stimuli auf Geweberegeneration zu untersuchen.

In Kooperation mit den Partnerinstituten planen WissenschaftlerInnen des LBI Trauma Schlüsselfaktoren der Mechanotransduktion, welche bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie oder bei Scherkräften (z.B. Blutfluss) eine Rolle spielen, zu identifizieren und neue Methoden zur Analyse des Regenerationsprozesses über bildgebende Verfahren zu entwickeln.

Interaktion von zwei verschiedenen Endothelzelltypen im Fibringel. Copyright: LBI Traumatologie Endothelzellen in einem Mikrofluidischen Chip, welche verschiedenen Flussströmungen ausgesetzt werden um Blutfluss zu simulieren. Copyright: Peter Ertl/TU Wien Ausbildung von Blutgefäßsystemen in vitro aus Zellcokulturen, die dann anschließend mechano-biologischen Einflüssen ausgesetzt werden. Copyright: LBI Traumatologie

Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union und konkret über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Interreg Programm V-A Österreich – Tschechische Republik finanziert. (Projektnummer: ATCZ133)

Die Partnerinstitute sind:

  • Ludwig Boltzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie
  • Donau-Universität Krems, Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin (Koordinator)
  • Technische Universität Wien, Institut für angewandte Synthesechemie
  • Acadamy of Sciences of the Czech Republic – Institute for Applied and Theoretical Mechanics
  • St. Anne's University Hospital Brno, Center for Translational Medicine, International Clinical Research Center
  • University of South Bohemia in České Budějovice, Institute of Complex Systems