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Nußdorfer Straße 64, 6. Stock
1090 Wien
Tel +43 (0)1 513 27 50
Fax +43 (0)1 513 23 10
office@lbg.ac.at
Das LBI für Stadtgeschichtsforschung wurde mit Ende 2011 von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft geschlossen.
Das im Oktober 2011 unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Burkert Pieske in Graz eingerichtete Ludwig Boltzmann Institut für Translationale Herzinsuffizienzforschung (LBI HF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Methoden zur Früherkennung und ursächlichen Behandlung der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) zu erforschen.
Im LBI HF arbeiten 18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in enger Kooperation mit den Partnern des Instituts, der Medizinischen Universität Graz, Bayer HealthCare Pharmaceuticals, dem AIT Austrian Institute of Technology, der Karl-Franzens Universität in Graz, der Steiermärkische Gebietskrankenkasse (GKK) und der Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) zusammen.
Neben der Herzinsuffizienz mit verringerter Auswurfleistung des Herzens (systolische Herzinsuffizienz) ist ein besonderer Schwerpunkt die Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurfleistung, aber gestörter Erschlaffung des Herzmuskels (diastolische Herzinsuffizienz). Während die derzeit bekannten Medikamente bei systolischer Herzinsuffizienz die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung erhöhen können, gibt es bei der diastolischen Herzinsuffizienz (bis zu 50% aller Herzinsuffizienz-Patienten) bisher keine wirksame medikamentöse Therapie.
Herzinsuffizienz betrifft derzeit mehr als 200,000 Menschen in Österreich mit steigender Tendenz. Die Beschwerden der Patienten umfassen häufig zunächst sehr allgemeine Symptome wie Belastungseinschränkung („Leistungsknick“), Abgeschlagenheit und Müdigkeit, aber auch Luftnot, Schwellungen der Beine und Herzrhythmusstörungen. Einschränkungen im Alltag und häufige Krankenhausbesuche verringern die Lebensqualität der Betroffenen und stellen darüber hinaus einen wesentlichen gesundheitsökonomischen Faktor dar (Kosten für das Gesundheitssystem in Österreich: ca. 340 Mio./Jahr). Die Sterblichkeit bei Herzinsuffizienz liegt mit über 50% innerhalb von 5 Jahren höher als bei vielen Krebserkrankungen. Die einzige Heilungsmöglichkeit bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz ist die Herztransplantation.
Eine Stärke des neuartigen Forschungskonzepts des Ludwig Boltzmann Instituts für Translationale Herzinsuffizienzforschung ist die inhaltlich und räumlich enge Verknüpfung der Grundlagenforschung mit der klinischen Forschung in einem translationalen Institut. Das LBI HF ist das einzige speziell auf Herzinsuffizienzforschung ausgerichtete Institut in Österreich.
Der Standort an der Medizinischen Universität Graz ist für das LBI ideal, da die Med Uni Graz die Kardiovaskuläre Forschung als erklärten Forschungsschwerpunkt hat und mit über 70 aktiven WissenschaftlerInnen in diesem Bereich ein optimales Umfeld für wissenschaftliche Kooperationen und die Einbindung des LBI HF in internationale Forschungsnetzwerke bietet.
Durch die Zusammenarbeit akademischer Zentren, industrieller Partner, Krankenversorgungsträgern und Krankenkasse wird eine zielorientierte, effiziente und rasche Umsetzung der Forschungs- und Innovationsziele angestrebt.
Das LBI für Neulateinische Studien wird an der Universität Innsbruck eingerichtet. Es soll sich der bisher unzulänglich erforschten lateinischen Literatur seit der Renaissance widmen, die Politik und Religion wesentlich beeinflusst und zur Entstehung des modernen Europa beigetragen haben soll. Konkret geht es dabei etwa um die Erforschung des lateinischen Ordensdramas des 18. Jahrhunderts oder die Überprüfung der Rolle der lateinischen Literatur für die Identität des Habsburgerreiches.
Partner des Instituts sind die Universität Freiburg, das Pontificio Comitato di Scienze Storiche im Vatikan und die Österreichische Nationalbibliothek.
Despite its enormous extent and significance, Neo-Latin literature, i.e. the Latin literature from the Renaissance to the present day, is little studied and poorly represented in academic institutions. The Ludwig Boltzmann Institute for Neo-Latin Studies intends to counteract this shortcoming by its exclusive dedication to Neo-Latin literature (with a focus on the 16th to 18th century) and by a fresh approach:
Traditional studies have tended to look at Neo-Latin from the perspective of other disciplines – such as classics, history, or the modern languages –, which has cemented a misconception of the inferior nature and backward orientation of Neo-Latin literature. The LBI, by contrast, will set Neo-Latin literature in the context of its time and develop a model by which it can be understood as a dynamic element of early modern culture, which has made a significant contribution to the emergence of Europe as we know it today.
Partner of the Institute are the University Freiburg, the Pontificio Comitato di Scienze Storiche at the Vatikan und the Austrian National Library.
Das LBI für Neulateinische Studien wird an der Universität Innsbruck eingerichtet. Es soll sich der bisher unzulänglich erforschten lateinischen Literatur seit der Renaissance widmen, die Politik und Religion wesentlich beeinflusst und zur Entstehung des modernen Europa beigetragen haben soll. Konkret geht es dabei etwa um die Erforschung des lateinischen Ordensdramas des 18. Jahrhunderts oder die Überprüfung der Rolle der lateinischen Literatur für die Identität des Habsburgerreiches.
Partner des Instituts sind die Universität Freiburg, das Pontificio Comitato di Scienze Storiche im Vatikan und die Österreichische Nationalbibliothek.