Konstantin Krychtiuk ist Researcher of the Month an der MedUni Wien

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Die Auszeichnung erhielt er für eine international beachtete Studie, die jüngst im Journal „Critical Care Medicine“ veröffentlicht wurde und an der Forschungsgruppe von Prof.  Johann Wojta an der Universitätsklinik für Innere Medizin II in enger Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Cluster for Cardiovascular Research entstanden ist.

 

Die Studie demonstriert eine mögliche Rolle mitochondrialer DNA in der Entstehung der häufig überschießenden Entzündungsreaktion kritisch kranker Patienten.

 

Systemische Entzündungsreaktion (SIRS) möglicherweise durch evolutionsbedingte Verwechslung des Immunsystems?

Kritisch kranke PatientInnen, welche einer Behandlung auf einer Intensivstation bedürfen, zeigen häufig das Bild einer unspezifischen, schweren Entzündungsreaktion, obgleich häufig völlig unterschiedliche zu Grunde liegende Erkrankungen die Aufnahme auf die Intensivstation verursacht haben. Dieses als „systemic inflammatory response syndrome“ (SIRS) bekanntgewordene Syndrom beinhaltet Zeichen und Symptome einer Sepsis, jedoch lässt sich hierbei kein Erreger nachweisen. Die genaue Pathophysiologie dieses Syndroms war bisher unbekannt.   

 

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Dr. med. univ. Konstantin Krychtiuk, PhD
Univ. Klinik für Innere Medizin II
Klinische Abteilung für Kardiologie
Medizinische Universität Wien
A-1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Tel.: +43-1-40400-46140
E-Mail: konstantin [dot] krychtiukatmeduniwien [dot] ac [dot] at

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