Zwei erstmals verliehene Preise der Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Stiftung gehen an die Mediziner Kaan Boztug und Elisabeth Salzer.

Wie die Öffentlichkeit von unserer Forschung profitiert, will die Ludwig Boltzmann Gesellschaft auch verstärkt kommunizieren. Zu diesem Zweck sind wir für das Jahr 2019 eine strategische Kooperation mit der "Krone Gesund" eingegangen, einem Gesundheitsmagazin, das an Samstagen der Kronen Zeitung beiliegt, in einer Auflage von 800.000 Exemplaren erscheint und eine Reichweite von 2 Mio. LeserInnen hat.

Prof. Klaus Klaushofer und Prof. Peter Roschger vom Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie haben in Kooperation mit u.a. der Forschungsgruppe um Prof. Outi Mäkitie von der Universität Helsinki eine neue Form der Osteoporose entdeckt. Es handelt sich dabei um eine bereits in der Kindheit auftretende genetische Form der Osteoporose. Die PatientInnen leiden unter Knochenbrüchen und auch unter neurologischen Symptomen. Es konnte gezeigt werden, dass dafür Mutationen am SGMS2 Gen verantwortlich sind, einem Gen, das bisher nicht im Zusammenhang mit Osteoporose stand.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte hat eine neue administrative Leiterin. Patricia Mussi-Mailer (40) leitet das rund 40-köpfige Team operativ.

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Assoc.-Prof. Dr. Kaan Boztug , Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts for Rare and Undiagnosed Diseases und führender Experte für angeborene seltene Erkrankungen der Blutbildung und des Immunsystems, übernimmt per 4. März 2019 die Agenden des wissenschaftlichen Direktors der St. Anna Kinderkrebsforschung. Kaan Boztug wurde in einem kompetitiven internationalen Ausschreibungsverfahren als Top-Kandidat für die Stelle des wissenschaftlichen Direktors ausgewählt. Kinderkrebs ist in Europa mit 20.000 Neudiagnosen und 6.000 Todesfällen pro Jahr die tödlichste Erkrankung bei Kindern ab einem Jahr.

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