Werkstattgespräch: "Österreich I/II - Erfassung der Zeitzeugeninterviews zu den Dokumentationen von Hugo Portisch"

Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung

Mit "Österreich I" und "Österreich II", den erfolgreichen Dokumentationsreihen von Hugo Portisch, wurde seit Anfang der 1980er-Jahren Fernsehgeschichte geschrieben. Die historische Aufarbeitung der Ersten und Zweiten Republik erhielt dadurch wesentliche Impulse. Im Zuge der Aktualisierung dieses beachtlichen audiovisuellen Werkes geriet zuletzt bislang unverwendetes, nicht gesendetes Material in den Fokus der Betrachtung.

Location: 
Festsaal der Diplomatischen Akademie Wien, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

"1938. Der „Anschluss“ im internationalen Kontext": Publikation des LBI für Kriegsfolgenforschung

Der Sammelband des LBI BIK zeichnet erstmals umfassend die komplexe internationale Lage 1938 im Zusammenhang mit dem „Anschluss“ Österreichs nach, berücksichtigt die Reaktionen seiner Nachbarstaaten und die unmittelbaren Auswirkungen des „Anschlusses“ auf die österreichischen Juden.

Das Rote Wien als Epoche

C: De Gruyter

Eine neue Gesellschaft auf demokratischer Grundlage, geprägt von Verteilungsgerechtigkeit und wissenschaftlicher Evidenz: Für diese Vision steht das Rote Wien als Chiffre. Wie baut man eine Stadt ohne Slums und Ghettos, wie gewährleistet man Gesundheitsversorgung für alle, wie schafft man ein sozial durchlässiges Bildungssystem? Das sind heutige Fragen als ferne Echos aus einer Zeit, in der politischer Gestaltungswille und Aufklärung eine fragile Allianz eingingen.

Lager Liebenau: Erinnerungstafel mit digitalem Rundgang in Graz vorgestellt

 Nach über 75 Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert nun eine vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung konzipierte Gedenktafel mit digitalem Rundgang an die in Liebenau verübten Gräueltaten des NS-Regimes. Diese wurde gemeinsam mit einem eigens gestalteten Film am 11. September 2020 der Öffentlichkeit präsentiert und ist ein weiterer, wichtiger Beitrag wider das Vergessen in Graz.

LBI Kriegsfolgenforschung ist Partner bei "Österreich-Studium" an Moskauer Universität

An der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Moskau (RGGU) kann man ab diesem Studienjahr ein „Österreich-Studium“ (Bachelor) absolvieren: Im Ausbildungszweig „Regionalwissenschaft mit Schwerpunkt Auslandsregionen" werden auf Russisch, Deutsch und Englisch grundlegende Kenntnisse über die historischen, politischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Besonderheiten der Entwicklung Österreichs und der Europäischen Union im Allgemeinen vermittelt.

Pilotausschreibung für PPIE-Aktivitäten startet!

Ab sofort können bis zum 31. Oktober 2020 Anträge für das PPIE-Umsetzungsprogramm (2020-2023) des LBG Open Innovation in Science Center eingereicht werden. Das Programm unterstützt die Einbindung von PatientInnen und Öffentlichkeit in der österreichischen Forschungslandschaft im Sinne aller Aktivitäten, die eine Forschung „mit“ oder „von“ PatientInnen bzw. BürgerInnen fördern. Einreichen können österreichische Forschungsorganisationen oder Forschungseinrichtungen. Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen (z.B.

Vanja Nagy vom LBI for Rare and Undiagnosed Diseases bekommt 1000-Ideen-Grant

Mit dem 1000-Ideen-Programm unterstützt der FWF unkonventionelle Forschungsprojekte und neuartige wissenschaftliche Ansätze, die das Potenzial besitzen, einen Innovationssprung auszulösen. Eines der geförderten Projekte ist von Vanja Nagy vom Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases. Sie beschäftigt sich in ihrem Projekt mit Engineering von Störungen neuronaler Entwicklung.

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