3000 ZEICHEN FÜR GEDENKEN, TOLERANZ UND DEMOKRATIE

Seit 15 Jahren ist der Zukunftsfonds der Republik Österreich (ÖZF) im Gedenken an die Opfer des NS-Regimes, zur Bekämpfung jeder Form von Antisemitismus und Rassismus sowie zur Wahrung von Demokratie und Menschenrechte tätig. Rund 3.000 Projekte hat der Zukunftsfonds seit seiner Gründung 2005 ermöglicht. Kaum ein Buch wird heute zur heimischen Zeitgeschichte publiziert, das nicht vom Zukunftsfonds gefördert wird.

Stammzelltransplantation: Mechanismus für unerwünschte Abstoßungsreaktion identifiziert

Nach einer Stammzelltransplantation im Zuge einer Leukämie mit vorangegangener Chemotherapie und Bestrahlung kommt es häufig zu teils schweren, entzündlichen Nebenwirkungen – insbesondere in der Haut oder im Darm, denn die sogenannten Barriere-Organe sind davon häufiger betroffen. Die Ursache dafür war bisher ungeklärt.

1. PPIE-Call beendet: die Zahlen und Fakten

Der 1. Call für die Pilotausschreibung zur Unterstützung von BürgerInnenbeteiligungsaktivitäten wurde am 31.10.2020 abgeschlossen. 
Insgesamt sind 29 Anträge aus 15 unterschiedlichen Institutionen eingegangen. Mehr als die Hälfte der Anträge kam nicht aus Wien, sondern aus anderen Bundesländern, was zeigt, dass partizipative Ansätze in der Wissenschaft sowohl institutionell als auch geografisch in Österreich verbreitet sind.

Jetzt anmelden für Open Arts. Partizipative Praktiken zwischen Kunst, Wissenschaft und Forschung!

Unter dem Titel „Open Arts. Partizipative Praktiken zwischen Kunst, Wissenschaft und Forschung“ präsentiert die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zusammen mit der Akademie der bildenden Künste Wien eine neue Weiterbildungsreihe, die noch im November mit einem ersten Workshop zu „Methoden und Strategien der Narration“ startet. 

Killerzellen besitzen auch eine Erinnerungsfunktion

Good News für das menschliche Immunsystem: ForscherInnen der Universitätskliniken für Dermatologie und Chirurgie der MedUni Wien konnten unter der Leitung von Georg Stary, der auch am CeMM (Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) und an der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft forscht, und der Mitwirkung von Matthias Farlik einer Untergruppe der zytotoxischen NK-Zellen, die in ihrer Immunantwort bisher als „antigen-unspezifisch“ galten, eine immunologische Erinnerungsfunktion zuschreiben. Rund ein Drittel aller menschlichen NK-Zellen der Leber kann sich demnach an Viren erinnern und somit spezifisch reagieren. Damit gelten diese Zellen als interessantes Target, um sie für das menschliche Immunsystem im Kampf gegen Infektionen und Viren prophylaktisch zu nutzen.

Werkstattgespräch: "Österreich I/II - Erfassung der Zeitzeugeninterviews zu den Dokumentationen von Hugo Portisch"

Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung

Mit "Österreich I" und "Österreich II", den erfolgreichen Dokumentationsreihen von Hugo Portisch, wurde seit Anfang der 1980er-Jahren Fernsehgeschichte geschrieben. Die historische Aufarbeitung der Ersten und Zweiten Republik erhielt dadurch wesentliche Impulse. Im Zuge der Aktualisierung dieses beachtlichen audiovisuellen Werkes geriet zuletzt bislang unverwendetes, nicht gesendetes Material in den Fokus der Betrachtung.

Location: 
Festsaal der Diplomatischen Akademie Wien, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

"1938. Der „Anschluss“ im internationalen Kontext": Publikation des LBI für Kriegsfolgenforschung

Der Sammelband des LBI BIK zeichnet erstmals umfassend die komplexe internationale Lage 1938 im Zusammenhang mit dem „Anschluss“ Österreichs nach, berücksichtigt die Reaktionen seiner Nachbarstaaten und die unmittelbaren Auswirkungen des „Anschlusses“ auf die österreichischen Juden.

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