Strategie

Strategische Ausrichtung

Die Basis für die heutige Struktur und Spitzenforschung der LBG auf internationalem Niveau wurde durch die Reorganisation ab dem Jahr 2002 geschaffen. Ludwig Boltzmann Institute werden seither mittels Ausschreibungsverfahren gegründet. Ein 2-stufiger Evaluierungsprozess sowie eine international besetzte Expertenjury sind für die Auswahl der besten Forschungsprogramme und damit der Etablierung neuer Ludwig Boltzmann Institute verantwortlich.

Als Resultat der Neuausrichtung sind seither bereits mehr als 10 neue Ludwig Boltzmann Institute entstanden, mit einer kritischen Masse bestens qualifizierter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die  weltweit  rekrutiert werden, mit einer klaren  Fokussierung der Forschung (Tiefe statt Breite), geeigneter Infrastruktur sowie Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem öffentlichem Sektor. 

Wofür die LBG steht

Die unabhängige Stellung der LBG in der Forschung schafft optimale Voraussetzungen, gesellschaftsrelevante und wissenschaftliche Fragestellungen, die im herkömmlichen Forschungsbetrieb zu kurz kommen, aufgreifen zu können. Spezifisch konfigurierte Institute entstehen und setzen Impulse, die traditionelle Strukturen im Wissenschaftsbetrieb aufzubrechen vermögen.

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zeichnet sich aus durch:

  1. Inkubatorfunktion
  2. modernes Partnerschaftsmodell - Netzwerkfunktion
  3. translationale Forschung (Brücke zw. Grundlagenforschung und Anwendung)
  4. inter- und transdisziplinäre Forschung

Grundprinzipien der LBG

Durch die Neuausrichtung wurden strategische Grundprinzipien definiert, die eine Basis bei der Einrichtung und beim Betrieb der Ludwig Boltzmann Institute darstellen. Dies gilt insbesondere für alle über Ausschreibung gegründeten Institute, da diese Grundprinzipien Teil der Ausschreibungsrichtlinien sind, die sich gleichermaßen an BewerberInnen, Finanziers und Partnerorganisationen, GutachterInnen, Jurymitglieder und EvaluatorInnen richten.