High-tech für die Archäologie

Prof. Wolfang Neubauer, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, wurde am 1. Juni als Wissenschaftler des Jahres gefeiert und zeigte seine Forschung her.

 

"Archäologie 2.0", das war das Motto des Events, das die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zu Ehren "ihres" Wissenschaftlers des Jahres veranstaltete. Prof. Wolfgang Neubauer leitet das Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie. Sein Spezialgebiet sind high-tech Methoden, mit denen er die Archäologie – und diese Disziplin gibt es schon seit über 500 Jahren – revolutioniert. Von Niederösterreich (Stichwort Entdeckung der Gladiatorenschule in Carnuntum) bis England (Stichwort Entdeckung eines älteren und größeren Steinkreises  in der Nähe von Stonehenge). (Im Bild: Bodenradar und Magnetometer)

 

Die Auszeichnung "Wissenschaftler des Jahres" kommt vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten, Prof. Neubauer wurde für seine Fähigkeit ausgezeichnet, Wissenschaft der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die "Faszination Wissenschaft" zu vermitteln. Der Vorstand und die Geschäftsführung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft gratulierten ihm am 1. Juni mit einer Veranstaltung am Kahlenberg. 200 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft kamen. (Im Bild: Prof. Wolfgang Neubauer)

 

Prof. Neubauer und sein Team führten am 1. Juni auch ihre Methoden vor. Man konnte die Bodenradarsysteme, hochauflösenden Magnetometer und 3D Laser Scanner sehen, mit denen die Funde in Carnuntum und Stonehenge gemacht worden waren. Und man konnte via Virtual Reality und Augmented Reality in die Vergangenheit reisen. (Im Bild: Mit HTC Vive VR Brille durch das bronzezeitliche Akrotiri, heute: Santorin)

 

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Am 1. Juni wurde auch der Jahresbericht 2015 vorgestellt.

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