Professur für europäische Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt Konflikt- und Migrationsforschung

Mit 4.300 MitarbeiterInnen und rund 32.500 Studierenden bietet die Karl-Franzens-Universität Graz ein anregendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Mit unserer Forschungs- und Lehrkompetenz sind wir eine zentrale Institution am Standort Steiermark.

Neben den Fachbereichen Fachdidaktik für Geschichte, Allgemeine Geschichte des Mittelalters und der historischen Hilfswissenschaften, Historische Fachinformatik und Dokumentation Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Österreichische Geschichte und Zentraleuropa, Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Zeitgeschichte umfasst das Institut auch Lehr- und Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Europa in der atlantischen Welt der Neuzeit, Geschlechtergeschichte, Jüdische Geschichte und jüdisch-nichtjüdische Beziehungen in Zentraleuropa von der Vormoderne bis zur Gegenwart, Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Zentraleuropa, Audio, audiovisuelle und visuelle Quellen: Geschichte, Theorien, Methoden sowie Museologie/Museum Studies.

 

Das Institut für Geschichte der Geisteswissenschaftlichen Fakultät besetzt eine

Professur für europäische Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt Konflikt- und Migrationsforschung gem § 99 Abs 1 UG

(20 Stunden/Woche; auf 5 Jahre befristetes Arbeitsverhältnis nach dem Angestelltengesetz; voraussichtlich zu besetzen ab 01. Oktober 2018 )

 

Am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz wird eine § 99 (1) UG Professur für "Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt Konflikt- und Migrationsforschung" besetzt. Dabei wird die Beschäftigung mit transnationalen Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung Zentral- und Osteuropas erwartet. Eine Kooperation mit an der Karl-Franzens-Universität Graz bestehenden Forschungsschwerpunkten wird erwartet. Eine hervorragende Forschungstätigkeit soll durch einschlägige Publikationen in international angesehenen Publikationsorganen belegt sein. In der Lehre übernimmt der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin Lehrveranstaltungen in den Bachelor-, Master- und Diplomstudien sowie in Doktoratsstudien und betreut Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. Der Professor bzw. die Professorin wird in Kooperation mit der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft mit der wissenschaftlichen Leitung des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Konflikt- und Migrationsforschung (mit derzeit rund 10 MitarbeiterInnen) betraut, was auch eine entsprechende Managementkompetenz und eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation im Bereich der Forschungsschwerpunkte des Instituts erfordert.

 

Anstellungserfordernisse:

  • Eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung
  • Habilitation oder gleich zu wertende Qualifikation in dem Bereich des ausgeschriebenen Faches
  • Hervorragende wissenschaftliche Qualifikation in Forschung und Lehre für das zu besetzende Fach (in Relation zum akademischen Alter)
  • Hervorragende Leistungen in der Forschung, exzellente Publikationstätigkeit, internationale Reputation, Erfahrungen mit interdisziplinärer und angewandter Forschungsarbeit nach Möglichkeit mit zentral- und osteuropäisch-internationalem Bezug
  • Erfahrung in der Konzeption, Einwerbung und Leitung größerer Forschungsprojekte sowie Bereitschaft und Fähigkeit zur Leitung einer Forschungseinrichtung
  • Facheinschlägige Auslandserfahrung
  • Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse
  • Vernetzung im akademischen Bereich sowie mit einschlägigen Forschungsinstitutionen auf internationaler Ebene
  • Vorausgesetzt wird die Fähigkeit zum interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeiten in Forschung und Lehre, zur Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung sowie Kompetenz im Bereich des Gendermainstreaming.

Erwartet wird der Nachweis der pädagogisch-didaktischen Eignung.

 

Einstufung

Gehaltsschema des Universitäten-KV: A1

Mindestgehalt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt gemäß der angegebenen Einstufung beträgt € 35.035,70 brutto/Jahr (14 Monatsgehälter). Ein allfälliges höheres Gehalt kann zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden.

 

Ende der Bewerbungsfrist: 24. August 2018
Kennzahl: VV/10/99 ex 2017/18

Die Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen unter Berücksichtigung der allgemeinen Bewerbungsbestimmungen – informieren Sie sich unter http://jobs.uni-graz.at/Berufungsverfahren – innerhalb der angegebenen Bewerbungsfrist unter Angabe der Kennzahl per E-Mail an:

 

bewerbung [dot] professuratuni-graz [dot] at (subject: Bewerbung)

 

Link: http://jobs.uni-graz.at/de/VV/10/99/4309