Völkerrechtler Michael Lysander Fremuth wird Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und Professor für Grund- und Menschenrechte an der Universität Wien

Wien, 2. April 2019. Michael Lysander Fremuth (40) wird Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und folgt damit Manfred Nowak und Hannes Tretter nach. Gleichzeitig wird Fremuth als Professor für Grund- und Menschenrechte an die Universität Wien berufen. Die Professur wurde von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und der Universität Wien mit Unterstützung durch die Hermann und Marianne Straniak Stiftung eingerichtet. Zuletzt war Fremuth Lehrstuhlvertreter an der Universität Trier.

 

Fremuth studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Völker- und Europarecht, Menschenrechte, Rechtsphilosophie und Allgemeine Staatslehre. Er absolvierte eine Station im Deutschen Bundestag und war im Anschluss an sein Studium bei der Europäischen Kommission und der Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York tätig. 2010 promovierte er mit einer Arbeit zur Supranationalität der Europäischen Union. 2017 habilitierte er sich mit einer Arbeit zu den Auswirkungen der Globalisierung auf das Konzept von Staatlichkeit und Souveränität. Als Gastwissenschaftler hat Fremuth in den USA, Russland, Südafrika und der Türkei gelehrt und geforscht. In den letzten Jahren hat Fremuth als Lehrbeauftragter, Lehrstuhlvertreter oder Gastprofessor an den Universitäten Bayreuth, Freiburg und Trier sowie der Freien Universität Berlin unterrichtet.
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Bildmaterial: Michael Lysander Fremuth (40) wird Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und Professor für Grund- und Menschenrechte an der Universität Wien.
© Fremuth
 

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