Was braucht man(n), um ein gutes Leben mit Prostatakrebs zu führen? Bei PATIO suchen Forscher*innen, Patienten und eine Angehörige neue Wege.

PATIO-Team.  ©navigamus

Das Team von PATIO* will es wissen: »Wie schaut der Alltag mit Prostatakrebs aus, und haben Betroffene Lösungen und Hilfestellungen gefunden, die das Leben während und nach der Therapie besser gestalten? Ihr Wissen nutzt anderen Erkrankten, deren Angehörigen und soll die weitere Forschung an Prostatakrebs mitgestalten. PATIO verfolgt diesen neuen Ansatz, gemeinsam mit den Betroffenen als Expert*innen, und startet ab sofort mit einer Online-Umfrage.

Die Bedürfnisse Betroffener verstehen!

Das Erfahrungswissen haben die Betroffenen – das sind Prostatakrebspatienten sowie deren Angehörige. Ihr Wissen bündelt die Initiative PATIO und bereitet den Weg dafür, dass es in die wissenschaftliche Forschung einfließen kann. 

PATIO: Prostatakrebs gesamtheitlich betrachten

Die Initiative PATIO steht für eine individualisierte Medizin, die den Prostatakrebs-Patienten künftig vor, während und nach der Behandlung begleiten soll – zugeschnitten auf seine Bedürfnisse. Um die Gesundheitsversorgung von morgen gestalten zu können, forschen aktuell neun Patienten und eine Angehörige im Projekt mit. Ziel ist es, die neuen, hochwertigen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten mit der direkten Erfahrung und dem Alltagswissen stimmig zu ergänzen.

Prostatakrebs: Drüber reden ohne Vorurteile!

Prostatakrebs und dessen Behandlung bringt Herausforderungen für den Alltag mit sich und stellt die Betroffenen vor gänzlich neue Situationen. Damit wird oftmals ihr Leben, sowie das ihrer Angehörigen, gänzlich beeinflusst. „Neue medizinische Ansätze, die mit der Präzisionsmedizin bzw. der personalisierten Medizin vorhanden sind, können den Erkrankten in der Behandlung oft hervorragend helfen. Jeder Erkrankte hat aber neben seinen ganz individuellen, ererbten genetischen Anlagen, ein soziales, kulturelles, ganz persönliches und je nach dem, berufliches Leben. Dieses möchte er trotz dieser schweren Erkrankung weiterführen.“, sagt Prof. Dr. Markus Mitterhauser, Leiter des Projekts PATIO und Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts Applied Diagnostics.

Persönliche Expertise wird wissenschaftlich erforscht!

Viele Prostatakrebs-Erkrankte haben in ihren verschiedenen Lebensbereichen ganz persönliche »Wege« gefunden, wie sie mit den neuen, schweren Voraussetzungen besser zurechtkommen können. In diesem Wissen steckt nicht nur eine große Portion an Erfahrung, sondern mitunter auch ein Modell, das anderen Betroffenen helfen könnte. Über den PATIO-FRAGEBOGEN lädt das Team Prostatakrebs-Patienten, sowie insbesondere auch deren Angehörige, als Gesprächspartner*innen ein und bittet sie, ihre gelebte Expertise und ihren Erfahrungsschatz einzubringen.

Zum Online-Fragebogen: https://ww2.unipark.de/uc/patio/

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*PATIO, ein Projekt des Ludwig Boltzmann Instituts Applied Diagnostics, steht für eine individualisierte Medizin, die den Patienten vor, während und nach der Behandlung begleitet. Patienten und Angehörige werden zu Co-Forschenden, die ihre Expertise und Erfahrungen mit der Erkrankung einbringen.

 

Aktuelle Information zu PATIO finden Sie auf der offiziellen Homepage und den Social-Media-Kanälen: 

Homepage: www.applied-diagnostics.at/patio/

Facebook: www.facebook.com/patio.projekt

Instagram: www.instagram.com/projekt.patio/

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